Bodenständiges InterviewRamon Roselly: „Der Erfolg hat mich nicht verändert“

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Ramon Roselly: „Der Erfolg hat mich nicht verändert“ © Ben Wolf
Brigitta Langhoff
Redaktionsleitung

Ramon Roselly (28) ist seit seinem Sieg 2020 bei „Deutschland sucht den Superstar“ nicht mehr aus der Schlagerbranche wegzudenken. Und das ganz ohne Skandale und private Eskapaden! Im Interview verriet er nun, wie sich der Erfolg auf sein Leben ausgewirkt hat, was ihn glücklich macht und welche Träume er sich noch erfüllen möchte.

Das Album macht Lust auf Sommer, Sonne, Romantik. Wie romantisch sind Sie?

Wer solche Lieder singt und schreibt, der muss auch ein romantisches Herz für die Liebe haben, oder meinen Sie nicht?!

Ja, definitv. Was macht Sie denn wirklich glücklich?

Glücklich macht mich meine Familie. Ich bin so groß geworden. Familie geht über alles. Sie steht auch bei mir an erster Stelle. Wenn meine Familie mich umgibt, dann fühle ich mich glücklich und geborgen. Das war schon immer so.

Ein Song heißt: „Ich brauch keinen Luxus“. Was bedeutet für Sie Luxus? Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Das Lied ist genau so gemeint. Ich brauche keinen Luxus. Jeder kennt meinen Hintergrund. Ich komme aus einer Zirkus-Familie. Ich liebe dieses Leben und werde es auch niemals aufgeben. Mir reicht mein Wohnwagen und meine Familie, um glücklich zu sein. Was ich aber als großen Luxus sehe, ist zum Beispiel gutes Essen.

Legen Sie denn wirklich gar keinen Wert auf zum Beispiel Designerklamotten?

Ich trage gerne sportliche Sachen und habe auch ein paar Designer, die ich gerne mag. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sich ruhig mal was gönnen, aber auch das ist nicht lebensnotwendig.

Gibt es irgendwelche Marotten, die Sie haben?

Ich kann nicht aufhören zu singen. Egal wo ich bin, egal wer um mich herumsteht: Nach fünf Minuten bekommt jeder ein Ständchen von mir. Das mag vielleicht verrückt wirken, aber ich liebe das einfach.

Was ist Ihre größte Stärke und was die größte Schwäche?

Ich glaube, ich bin sehr verlässlich und immer ehrlich, manchmal vielleicht ein bisschen zu stur. Aber nur manchmal, in der Regel lasse ich mich auch gern überzeugen.

Einer ihrer Songs heißt „Gracias“. Wem sind Sie ganz besonders dankbar – und wofür?

Das ist genau dieses Gefühl – Dankbarkeit den Fans gegenüber, meinem Team, meiner Plattenfirma, für die Unterstützung auf allen Ebenen, aber auch meiner Familie gegenüber, die mich meinen Traum auch leben lässt. Träume leben wäre ohne diese Menschen niemals möglich gewesen.

Hat Ihr Erfolg Sie verändert?

Nein.

Wer sorgt dafür, dass Sie keine Star-Allüren bekommen?

Ich mache mir über solche Dinge keine Gedanken. Ich bin so wie ich bin und das wird sich für nichts ändern.

Was machen Sie zuerst, wenn Sie nach mehreren Auftritten in Ihre Wohnwagensiedlung bei Leipzig zurückkommen?

In meiner Familie gibt es immer etwas zu tun. Wenn ich nicht Musik mache, gibt es immer irgendetwas, wo ich mit anpacken kann. Natürlich spiele ich sonst sehr gerne in meinem Verein Fußball oder mache auch anderen Sport wie Tennis oder Kraftsport. Sport ist neben der Musik sehr wichtig, mein wichtiger Ausgleich.

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Was ist das Wichtigste, was Ihnen Ihre Eltern mit auf den Weg gegeben haben?

Niemals lügen, bleib bescheiden, sei höflich, sei immer hilfsbereit und vieles mehr.

Nächstes Jahr werden Sie 30. Mit welchen Gefühlen denken Sie an Ihren runden Geburtstag?

Das muss eine Fehlinformation sein! Nein, im Ernst, über mein Alter denke ich nicht nach. Wie sagt man so schön: Man ist so alt, wie man sich fühlt. Ich fühle mich immer noch sehr jung.

Das Jahr 2022 geht langsam zu Ende. Wie war es im Rückblick für Sie?

Ich sehe es positiv, da wir immerhin endlich wieder Livemusik machen durften und ich hoffe, dass sich das auch 2023 für alle Musiker da draußen weiterhin realisieren lässt. Wenn wir dazu noch auf Frieden hoffen dürfen, wäre ich schon fast wunschlos glücklich.

Wie sehen Ihre Pläne aus, oder sind Sie jemand, der keine Pläne macht?

Ich möchte unbedingt mit meiner Liveband noch mehr Konzerte spielen. Das ist eines meiner Ziele für das nächste Jahr. Ich freue mich ebenso auf meine Moderationsaufgaben, wie bei „Lieblingslieder“ oder der großen „Schlagernacht in Oberhausen“. Ansonsten möchte ich auch weitere neue Lieder schreiben und vielleicht ja auch noch mal ein paar Orte bereisen, an denen ich bislang noch nie gewesen bin.

Was ist Ihr größter Traum, den Sie sich erfüllen möchten?

Wenn ich mein Leben lang mit und von der Musik leben könnte, wäre schon einer meiner größten Träume in Erfüllung gegangen.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der neuen StadlPost Ausgabe 12!

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