BeichteAndy Borg: „Ich habe geübt, wie ein Trottel“

Andy Borg: „Ich habe geübt, wie ein Trottel“ © Torsten Sobke / Stadlpost.de
Katrin Voigt
Verlagsleitung

Vor etwa 40 Jahren wurde Andy Borg durch den Song „Adios Amor“ berühmt. Und er ist es bis heute. Weil er ein toller Sänger, ein begnadeter Entertainer und authentischer Künstler ist. Was die Authentizität angeht, wurden ihm allerdings Steine in den Weg gelegt…

Die Single „Adios Amor“ war sein Durchbruch. Andy Borg hatte niemals mit einem so großen Erfolg gerechnet, als er das Lied einsang. Der 61-Jährige erinnert sich heute gern an die Zeit, in der er als Österreicher in Deutschland bekannt wurde. Das Lustige ist: In seiner Heimat hat sich nämlich damals niemand für seinen Erfolg in Deutschland interessiert.

Andy Borg: Unsicherheit über den ersten Auftritt in der „ZDF-Hitparade“

Im Gespräch mit Kim Fisher, Moderatorin des MDR-„Riverboat“, schwelgte Andy in Erinnerungen. Sein erster Auftritt bei der legendären „ZDF-Hitparade“ war dabei ein großes Thema. Denn bei dem Auftritt trug Andy Borg damals eine Gitarre um den Hals. Und das, obwohl in dem Lied gar keine Gitarre zu hören war! Ein Grund für Kim Fisher, bei Andy mal nachzuhaken und die Aufklärung lieferte Andy sofort: „Es ist keine Gitarre auf diesem Playback. In der Musik ist keine Gitarre. Kurt Feltz hatte mir nicht zugetraut, dass ich die linke Hand anständig ins Bild bring. Der hatte Angst, dass ich irgendwo hingreife, wo Michael Jackson ganz früher immer hin gegriffen hat. Da hat er mir die Gitarre umgehängt. Ich hab geübt, wie ein Trottel.“ Eine Täuschung, die damals offenbar niemandem aufgefallen ist. Doch er hat an seiner Authentizität nicht eingebüßt. Die Fans lieben ihn bis heute...

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