Fantasy standen kurz vor dem Ruin

Fantasy standen kurz vor dem Ruin © Sandra Ludewig
Kevin Richau
Redakteur
12.06.2022

Heutzutage stürmt das Schlager-Duo Fantasy regelmäßig die Charts. In ihrer bewegenden Karriere bekam die Formation insgesamt neun goldene Schallplatten. Doch der Erfolg wurde mühsam erkämpft. Wie knapp das gemeinsame Projekt vor dem Aus stand, verrieten die Musiker kürzlich in einem Interview.

Fantasy: Anfangs waren die Kneipen ihre Bühne

Im Gespräch mit der Zeitschrift “Stars und Melodien“ blickten Martin Hein und Freddy Malinowski auf die harten Anfangsjahre zurück, die sich an die Gründung ihrer Band im Sommer 1997 anschlossen. Auf dem Tagesprogramm standen damals vorwiegend schlecht besuchte Auftritte in Kneipen. Eine Traum-Karriere war zu diesem Zeitpunkt nicht in Sicht. "Teilweise wollten wir auch schon aufhören", gestand Martin im Interview. Zu weit klafften Anspruch und Wirklichkeit auseinander. "Aber da wir zu zweit waren, konnte der eine den anderen immer wieder ermutigen, weiterzumachen", ist Martin froh darüber, einen so verlässlichen Partner wie Freddy an seiner Seite gehabt zu haben. Schon gelesen? Freddy Malinowski: Für seine Sucht riskiert er die große Liebe! 

Fantasy: Zum Glück kam dann Andrea Berg

Die Entertainer schilderten überdies, wie sie eines Tages den Strom nicht mehr bezahlen konnten, weil ihre Musik zu wenig Geld einbrachte. Die Existenzangst war auf den Schultern jedoch ungleich verteilt, wie Martin zugab. "Bei mir war das auch schlimm, aber ich war noch alleine. Freddy dagegen hatte bereits eine Frau und drei Kinder. Da ist das Ganze nicht mehr so lustig." Der Kontakt zu Schlager-Queen Andrea Berg läutete glücklicherweise die Wende für Fantasy ein. Zunächst im Vorprogramm der "Du hast mich tausendmal belogen"-Interpretin gebucht, wurde das Duo ab der zweiten Hälfte der 2000er von Andreas Ehemann Uli Ferber gemanagt. Ihr Album "Land in Sicht" landete 2009 erstmals in den deutschen und österreichischen Charts. Mit “Endstation Sehnsucht“ gelang Fantasy 2013 schließlich der endgültige Durchbruch. Die Scheibe verkaufte sich über 100.000 Mal und ist einer der Gründe, warum Martin und Freddy heute über ihre Anfangszeit lachen können.

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