Hardy Krüger: Musste er seine Kinder enterben?

Hardy Krüger: Musste er seine Kinder enterben? © Wikimedia Commons

Anfang des Jahres ist Hardy Krüger im Alter von 93 Jahren verstorben. Der beliebte Schauspieler hinterließ drei Kinder, zu denen er ein angespanntes Verhältnis führte. In seinem Testament hinterlässt Hardy Krüger sein gesamtes Erbe seiner Frau, während seine Kinder leer ausgehen. Diese meldeten sich nun zu Wort und gehen unterschiedlich mit dieser Entscheidung um.

Hardy Krüger: Tochter Christiane zeigt sich enttäuscht

Christiane Krüger ist das älteste Kind des „Hatari“-Schauspielers Hardy Krüger. Sie zeigt sich von der Nachricht, dass ihr Vater sie im Erbe mitsamt ihrer Geschwister nicht beachtet hat, sehr getroffen. Laut „Bunte“ kann sich die 76-Jährige diese Entscheidung ihres Vaters nicht erklären. Sie vermutet sogar, dass ihr verstorbener Vater möglicherweise gar nicht dahintersteckt: „Entweder man hat ihm das diktiert oder eingeredet. Oder er hat da etwas wirklich Niederträchtiges getan.“ Beschuldigt sie damit etwa die Witwe des Schauspielers?

Tochter Christiane: "Macht mich sprachlos"

Anita Krüger war bereits die dritte Ehefrau von Hardy und hatte ebenfalls ein schwieriges Verhältnis zu den Kindern ihres Mannes. Bereits Anfang des Jahres wetterte Christiane gegen die Frau ihres Vaters und warf ihr vor, dass diese ihr und ihren Geschwistern nicht vom Tod ihres Vaters erzählte. Die Familie von Hardy Krüger erfuhr erst aus dem Internet vom plötzlichen Tod des Schauspielers, was alle damals sehr verletzte. Ob die letzte Ehefrau des 93-Jährigen wirklich hinter seinem letzten Willen steckt, kann Christiane nicht beweisen. Allerdings ist klar, dass sie davon sehr enttäuscht ist. Im Gespräch mit der „Bunte“ stellt Christiane fest: „Ich habe ein Drittel meines Lebens mit diesem Menschen verbracht. Dass das jetzt das Fazit ist, macht mich sprachlos. Ich kann jetzt nicht mal mehr traurig über seinen Tod sein."

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Hardy Krüger jr. verzeiht seinem Vater in einem Brief

Der jüngere Bruder von Christiane scheint mit dem Tod seines Vaters anders umzugehen. Hardy Krüger jr. ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und ebenfalls Schauspieler geworden. Dennoch empfand er das Verhältnis zwischen den beiden immer als angespannt. In einem offenen Brief, den er an seinen verstorbenen Vater richtete, ging er näher auf die Beziehung zwischen den beiden ein. Somit schrieb er davon, dass sein Vater häufig nicht bei ihm und seinen Geschwistern war, sondern viel unterwegs war, um zu Drehen. Doch irgendwann wurde der Kontakt zwischen Vater und Sohn weniger: „Nach der Trennung meiner Eltern hat er sich anfangs noch bemüht. Ich war mit meiner Schwester auch oft in Amerika. Aber spätestens als ich eine eigene Familie gegründet habe und dadurch auch andere Fragen hatte, ist es weniger geworden.“ Wie „t-online“ berichtet, hatte Hardy Krüger jr. vor dem Tod seines Vaters bereits einige Jahre keinen Kontakt mehr zu ihm. Der Grund dafür war schlicht und einfach das fehlende Interesse des „Der Flug des Phoenix“-Schauspielers. Dennoch konnte sein Sohn ihm diese schweren Jahre am Ende doch verzeihen. Den öffentlichen Brief schloss Hardy Krüger jr. mit diesen bewegenden Worten ab: „Was bleibt, ist Liebe, Respekt und mein tiefster Wunsch, dass nun dein Weg ein friedlicher und glücklicher sein wird.“

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