UngelöstRomy Schneider: Ihr Tod bleibt ein Mysterium

Romy Schneider: Ihr Tod bleibt ein Mysterium Romy Schneider Cover © F.C.Grundlach
Stadlpost Redaktion

Am 29. Mai jährt sich der Todestag von Romy Schneider zum 40. Mal. Um das Ableben der „Sissi“-Darstellerin ranken sich weiterhin die wildesten Theorien, eine unwahrscheinlicher als die andere. Eine neue Dokumentation beleuchtet das Leben der verstorbenen Schauspielerin und hegt zumindest Zweifel an einem möglichen Selbstmord.

Romy Schneider: Suizid zu "langweilig"?

Die Filmschaffenden Lucie Caries und Clementine Deroudille gingen beim diesjährigen Filmfest in Cannes mit ihrer Doku "Romy, femme libre" an den Start. In ihrem Werk präsentieren sie Romy Schneider als emanzipierte, willensstarke und lebensfrohe Frau und widersprechen damit dem Bild, das die Presse damals von der gebürtigen Wienerin zeichnete. Mit diesem Charaktertyp lässt sich der Suizid, der bis heute als eine mögliche Todesursache angesehen wird, nicht vereinbaren. Angesichts dessen nahmen die Filmemacherinnen Bezug auf Romys berühmtes Zitat "La facilité m'emmerde" – zu Deutsch: "alles Einfache langweilt".

Umfeld schloss Selbstmord ebenfalls aus

Obwohl Romy mit ihrer Alkohol- und Tablettensucht zu kämpfen hatten, glaubte ihr Manager beispielsweise nicht an einen Freitod. Zu groß waren ihre Pläne für die unmittelbare Zukunft, zu denen unter anderem ein Filmdreh mit Ex-Freund Alan Delon zählte. Im Totenschein wurde als Todesursache letztlich Herzversagen vermerkt. Da ihr damals 14-jähriger Sohn David im Jahr zuvor tragisch verstarb, kam schnell das Gerücht auf, dass Romy ihrem gebrochenen Herzen erlegen wäre. Nach einem solchen Schicksalsschlag eine naheliegende und plausible These.

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