Überraschend!Matthias Reim & Tony Marshall: DAS haben sie gemeinsam

Matthias Reim & Tony Marshall: DAS haben sie gemeinsam © Dagmar Ambach / Schlager.de
Kevin Drewes
Redakteur

Sie beide sind echte Legenden des Schlagers: Matthias Reim und Tony Marshall. Während Erstgenannter zusammen mit Wolfgang Petry in den 90ern den Schlager revolutionierte, hat der „Fröhlichmacher der Nation“ schon rund zwanzig Jahre davor die deutsche Musik geprägt. Beide haben Söhne, die ebenfalls Musik machen und ihre eigenen Wege gehen. Und genau das führte zu einem besonderen Zufall: Sowohl Matthias Reim als auch Tony Marshall coverten genau deswegen einen absoluten Klassiker…

Zwei Schlagerstars auf den Spuren von Cat Stevens

1970 brachte der britische Star Cat Stevens den Hit "Father and Son" raus. Bis heute wurde der Titel etliche Male gecovert, darunter von Johnny Cash und Ronan Keating. Jetzt, im Jahr 2022, kam es hierzulande zu einem spannenden Zufall: Sowohl Tony Marshall als auch Matthias Reim haben den Titel neu interpretiert - und kurz hintereinander rausgebracht. Während Tony zusammen mit seinen Söhnen Marc und Pascal daraus "Father and Sons" machte, heißt die Coverversion auf Julian Reims Album "In meinem Kopf", welches am 6. Mai erschien, "Vater und Sohn". Beides sind ganz besonders emotionale Cover...

Tony Marshall stimmt auf den Abschied ein

Beim Marshall-Trio geht es um schwere Kost. Die berührende Version handelt nämlich von Abschied. Tony, inzwischen 84 Jahre alt, besingt darin: "Denk ich an morgen, weiß ich, dass ich vielleicht nicht mehr lang, mit euch lachen kann". Dabei ist er stolz auf sein "Fleisch und Blut". Der Text wurde auf ganz besondere Weise angepasst, so unterstreicht die Zeile "In mir drin ist ein Mensch der viel gelacht hat und geweint", dass beim Fröhlichmacher der Nation oft das Grinsen im Gesicht stand, es aber längst nicht immer alles rosig war. Doch die eingeschweißte Familienbande hielt zusammen.

Matthias & Julian Reim erstmals im Duett

In der Reim-Version geht es um große Fußstapfen und den eigenen Weg, den es zu finden gilt. Herzlich warnt Matthias seinen Sohn: "Sei nicht so überheblich" und rät ihm zur Geduld: "Schau mich an, es braucht Zeit. Doch ich bin glücklich." Keine Frage, es ist nicht leicht, in der heutigen Zeit in der Musikbranche Fuß zu fassen, gerade wenn man immer wieder mit dem großen Namen des Vaters in Verbindung gebracht wird. Doch Julian geht glücklicherweise mit seinem ganz eigenen Stil einen Weg, der sich gewiss lohnen wird. Die Unterstützung seiner Familie hat er dabei sicher, auch wenn manchmal Zweifel in einem sind, wie die Zeile "Sag, wo soll ich mich da finden, zwischen Legenden und Geschichten?" besingt.

 

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