Corona ist schuld daranNorbert Rier: Angst vor dem Aus!

Norbert Rier: Angst vor dem Aus! © Norbert Rier (Facebook)
StadlPost.de
StadlPost.de

Tauscht Norbert Rier von den „Kastelruther Spatzen“ demnächst Mikro gegen Sattel ein? Der Spatzen-Chef verriet nun, welche Leidenschaft er abseits der großen Showbühne hegt.

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

Es ist die pure Idylle, atemberaubendes Postkartenmotiv und Zweit-Arbeitsplatz von Norbert Rier. Vor spektakulärer Bergkulisse an der Seiser Alm in Südtirol trifft man mit etwas Glück den 62-Jährigen bei seiner, nun ja, zweitliebsten Beschäftigung – seiner Haflingerzucht. Gleich nach seiner Gesangsleidenschaft widmet sich Rier nämlich ausgiebig und fachkundig der Zucht dieser Pferde, oft in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Alexander. Schon seit vielen Jahren spielen die Vierbeiner im Leben des tierlieben Sängers eine wichtige Rolle und bilden den perfekten Gegenpol zum turbulenten Showbusiness der Schlagerwelt. Rier genießt abseits der Bühne die Arbeit inmitten der Südtiroler Natur und gleichzeitig auch die Nähe zu seiner Familie. Diese beiden Komponenten halfen dem gebürtigen Kastelruther auch über die schlimme Zeit nach seiner Herz-OP 2017 hinweg. Dank Ehefrau Isabella erholte sich Norbert Rier von diesem schweren Rückschlag und weiß mittlerweile aus eigener Erfahrung, wie wichtig „Gesundheit und Zufriedenheit“ sind, so der Musiker gegenüber „Meine Melodie“. Doch die Erkrankung hat auch Riers Urangst geschürt, wie er des Weiteren verrät. Die Angst, plötzlich nicht mehr gefragt zu sein, treibt ihn nach Corona besonders um!

Norbert Rier: Angst vor Karriere-Aus

Vergessen, ersetzt oder eiskalt fallen gelassen. Was wie eine Liedzeile der Kastelruther Spatzen klingt, ist der persönliche Albtraum von Norbert Rier. Zu viele Beispiele eines plötzlichen Karriereendes hat der vierfache Vater schon aus nächster Nähe miterlebt. 40 Jahre Erfahrung im Musikgeschäft haben Rier zu einem Realisten gemacht, der inzwischen weiß, wie der Hase läuft. Künstler kommen und gehen, steigen kometenhaft auf, nur um kurze Zeit später in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Es kann jeden treffen, jederzeit, sinniert Norbert Rier laut im Gespräch mit „Meine Melodie“. Auch die Karriere von Multitalent Florian Silbereisen verfolgt der Spatz mit Sorge und hofft inständig, dass Flori „sich nicht verheizen lässt“. Man sei schneller weg vom Fenster als man denkt, mahnt der Schlagersänger. Dem ehemaligen Traumpaar der Volksmusik, Marianne und Michael Hartl, hat das urplötzliche Aus ihrer zahlreichen Shows 2007 das Genick und ihr Herz gebrochen, fasst Rier zusammen. Das Geschäft sei hart und erbarmungslos, dessen ist sich der Musiker bewusst. Zum Glück ist ein unfreiwilliges Karriere-Aus für Norbert Rier und seine Kastelruther Spatzen ziemlich unwahrscheinlich. Mit über Hundert Goldenen Schallplatten ist die Band nach wie vor gefragt. Da werden die Haflinger wohl noch etwas warten müssen!

Benachrichtigung aktivieren

  • Erfahre immer sofort das Neueste von Deinen Stars.
  • Sei früher informiert als alle anderen!

Benachrichtigung aktiviert

Kommentar verfassen

Felder mit * sind Pflichtfelder

 
alt