Arrogant?Roland Kaiser: Ärger mit seinen Mitarbeitern – „Nicht stolz drauf“

Roland Kaiser: Ärger mit seinen Mitarbeitern – „Nicht stolz drauf“ © Torsten Sobke / Stadlpost.de
Stadlpost Redaktion

„Als ich jünger war, glaubte ich, ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.“ Mit diesem Statement so kurz vor seinem 70. Geburtstag am 10. Mai lässt Roland Kaiser jetzt aufhorchen. Die Schlagerlegende schaut auf eine wechselvolle Karriere zurück und kennt viele Höhen und Tiefen im Leben. Doch gerade auf die ersten Erfolge in den 80er-Jahren blickt er mit gemischten Gefühlen, denn er hatte die Bodenhaftung verloren und galt als großmäulig. Er hatte sogar Stress mit seiner Mitarbeitern. 

Roland Kaiser: Er galt als unkritisierbar

Es gehört zu den Qualitäten von Roland Kaiser, die Dinge beim Namen zu nennen und sich dabei selbst nicht zu schonen. „Wenn es kritische Stimmen gab, habe ich mich taub gestellt“, wird Kaiser jetzt von „BUNTE quarterly“ zitiert. „Ich wollte nur auf die hören, die mir applaudierten.“ Kaiser konnte sich seinen Hochmut leisten, denn mit seinen ersten großen Hits wie „Santa Maria“, „Lieb mich ein letztes Mal“ und „Dich zu lieben“ feierte er bis dahin nie gekannte Triumphe. Er war keine Eintagsfliege im Geschäft, sondern konnte eine konstante Karriere aufbauen. „Wenn man jünger ist, ist man abgehobener. Dann glaubt man, dass man der Nabel der Welt ist und dass all der Erfolg nur an einem selbst liegt", so Kaiser weiter.

„Als ich jünger war, glaubte ich, ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.“

Mit diesem Statement so kurz vor seinem 70. Geburtstag am 10. Mai lässt Roland Kaiser jetzt aufhorchen. Die Schlagerlegende schaut auf eine wechselvolle Karriere zurück und kennt viele Höhen und Tiefen im Leben. Doch gerade auf die ersten Erfolge in den 80er-Jahren blickt er mit gemischten Gefühlen, denn er hatte die Bodenhaftung verloren und galt als großmäulig.

Heute hat er seine Mitte gefunden

Wie jeder Musikstar hatte Kaiser ein Team von Menschen um sich, die ihn beraten haben. Doch Kaiser erzählt, wie unausstehlich er gewesen sei: „Für meine Mitarbeiter und Musiker war es schwierig, mit mir zu arbeiten. Ich bin da heute nicht stolz drauf, ich habe zu sehr und zu oft sehr abgehoben reagiert. Heute, in meiner zweiten Karriere, ist alles anders, alles ist auf Augenhöhe.“ Kaiser gilt inzwischen als entspannt und umgänglich. Er hat nicht nur seine Familie und sich selbst im Blick, sondern auch all diejenigen, die mit ihm arbeiten.

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