Prinz Harry geht auf die Briten los! „Die kulturellen Unterschiede sind immens“

Prinz Harry geht auf die Briten los! „Die kulturellen Unterschiede sind immens“ © Dutch Press Photo/Cover Images

Prinz Harrys Zeit in den USA scheint seine Spuren zu hinterlassen. Der Royal wird immer mehr zum Kalifornier. Diesen Eindruck vermitteln die jüngsten Aussagen des Prinzen als über das Thema Psychotherapie gesprochen hat.

Da sollte die Queen am besten schnell weghören. Prinz Harrys Heimatland kommt nämlich gar nicht gut weg, als sich der Ehemann von Meghan bei einem Gastauftritt im Podcast „Masters of Scale“ zum Thema „Therapie“ äußert. Er selbst hat offenbart, eine Therapie hinter sich zu haben. Ganz anders hingegen ist die Einstellung seiner britischen Landsleute, sehr zu Harrys Unverständnis.

Prinz Harry: Kritik am konservativen Großbritannien

In einem Podcast lässt Harry kein gutes Haar an der aus seiner Sicht nicht mehr zeitgemäßen Einstellung vieler Briten, wenn es darum geht, sich professionelle Hilfe bei psychischen Problemen zu holen. Seinem Podcast-Gesprächspartner Reid Hoffman erklärt der zweifache Vater den gegensätzlichen Umgang mit dem Thema „Therapie“ so: „Die kulturellen Unterschiede sind immens. Hier in Kalifornien spricht man darüber.“ In Großbritannien scheint allein das Wort „Therapie“ noch als Tabu zu gelten, wie Harry weiter kritisiert. „Therapeut? Welcher Therapeut? Wessen Therapeut? Ich habe keinen Therapeuten. Nein, ich habe definitiv keinen, ich habe noch nie mit einem Therapeuten gesprochen.“ Dabei ist dem Wahlkalifornier „mentale Fitness“ mehr als wichtig. Kein Wunder, dass er den verkrampften Umgang vieler Engländer nicht nachvollziehen kann. Trägt diese Sichtweise zur endgültigen Spaltung zwischen Harry und seiner Heimat bei?

Therapie – eine Herzensangelegenheit für Harry

Der jüngste Sohn von Prinz Charles bringt es beim Podcast-Interview auf den Punkt. Nahezu jeder Mensch auf dieser Erde schleppt laut Harry psychische Altlasten in Form von Trauer, Kindheitstraumata oder Verluste mit sich herum. Werden diese nicht behandelt, können sich ernste psychische Erkrankungen daraus entwickeln. Der 37-Jährige, der als Kind selbst mit dem frühen Tod seiner Mutter Diana zu kämpfen hatte, weiß wohl aus eigener Erfahrung am besten, wie wichtig eine rechtzeitige Aufarbeitung von mentalen Problemen ist. Daher engagiert sich Harry diesbezüglich besonders, entwickelte unter anderem die App „Better Up“ mit – bei der sich alles rund um „Mental Health“ dreht. Außerdem haben sich die von ihm 2014 ins Leben gerufenen „Invictus Games“ haben der seelischen Unterstützung von Kriegsveteranen und ihren Angehörigen verschrieben. Harrys offener und sehr amerikanische Umgang in Bezug auf Therapien beißt sich einfach zu sehr mit der konservativ anmutenden britischen Einstellung. Bleibt abzuwarten, ob das den Keil zwischen Team USA und Team England nicht noch tiefer treibt.

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