Beeindruckend!Frank Elstner: Weltreisen für den Artenschutz statt Rente

Frank Elstner: Weltreisen für den Artenschutz statt Rente © SWR/Krause-Burberg
Kevin Drewes
Redakteur

Frank Elstner schuf einst die legendäre TV-Sendung „Wetten, dass..?“ und ist eine der bekanntesten Entertainer Deutschlands und moderierte schon etliche andere Sendungen. Inzwischen ist der Star 79 Jahre alt und feiert in Kürze sogar seinen 80. Geburtstag. Zudem leidet er an Parkinson, wie er 2019 öffentlich machte. Viele würden sich an seiner Stelle sicherlich zur Ruhe setzen. Doch nicht Frank Elstner. Dieser begann mit 67 Jahren sogar sein wichtigstes Engagement…

Frank Elstner: Botschafter des Artenschutzes

Zusammen mit dem Karlsruher Zoodirektor Matthias Reinschmidt und Produzent Christian Ehrlich reist Frank Elstner für seine Dokumentationsreihe "Elstners Reisen" seit 2010 immer wieder in die entferntesten Länder und leistet dabei einen immens wichtigen Beitrag für den Artenschutz. Für den Star ist dies kein Job, sondern eine absolute Herzensangelegenheit. Mit eindringlichen Worten macht Frank immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, die unzähligen Tierarten dieser Erde zu schützen. Die Reihe ist nicht dafür da, um das Fernweh der Menschen zu wecken, sondern um einen immens wichtigen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Dabei wird auf jegliche Weichzeichner verzichtet. Oft begibt man sich gar in Gefahr und filmte schon desöfteren heimlich skrupellose Machenschaften.

"Elstners Reisen" weist auch auf Tierschutz in Deutschland hin

Nur was man kennt, lernt man zu schützen. Und das fängt schon vor unserer Haustür an. Genau diesen Aspekt greift die kommende Ausgabe "Die Retter der heimischen Tiere" auf, welche am Ostersonntag um 16.30 Uhr im SWR ausgestrahlt wird. Denn auch wenn man immer wieder hört und liest, dass viele exotische Tiere bedroht sind - auch in Deutschland sind viele Arten aus mehreren Gründen gefährdet. Darunter die Luchse im Harz oder auch Wölfe. Gerade der Wolf hat hierzulande oft einen schlechten Ruf, weil er die Schafe der Bauern reisst - genau wie der Lebensraum der Löwen oder auch Elefanten in Afrika kollidiert also der Wolf oft mit der Menschenwelt. Ein großes Problem, dem Frank Elstner zusammen mit Matthias Reinschmidt auf den Grund gehen wird.

Frank Elstner: Voller Einsatz für den Artenschutz

Am Ostermontag folgt dann mit "Meine Retter der Tiere" eine Sonderausgabe. In dieser erfolgt ein Rückblick auf die vielen Abenteuer, die Elstner und Reinschmidt bisher erlebten. Gerade für Menschen, die bisher noch nicht in die einzigartige Reihe schauten, eine tolle Sache. Es ist höchstbeeindruckend, wie Frank Elstner mit über 70 Jahren immer wieder große Strapazen auf sich nimmt, um den Menschen den Artenschutz näher zu bringen. Dabei ging es Anfang 2020 gar auf über 2000 Metern in den Regenwald von Uganda, wo er eine sehr anspruchsvolle Wanderung zu den letzten Berggorillas dieser Erde unternahm. Gegenüber der "SUPERillu" zollte Matthias Reinschmidt ihm Hochachtung: "Wie er sich immer wieder motiviert, wie er Strapazen auf sich nimmt… Ich habe großen Respekt vor ihm, dass er das in seinem Alter mitmacht und immer wieder dabei ist" Frank Elstner selbst würde die Reihe am liebsten fortsetzen, bis er 90 Jahre als ist. Dabei hielt ihn auch seine Parkinson-Krankheit bisher nicht auf. Diese hielt er selbst vor seinen Freunden und Weggefährten Matthias Reinschmidt und Christian Ehrlich lange geheim: "Meine Freunde haben mit mir gedreht, ohne zu wissen, dass ich diese Krankheit habe. Ich hatte bei den ganzen Dreharbeiten nur einmal einen Punkt, an dem ich selbst an mir gezweifelt habe."

 

 

 

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