Fotograf packt ausQueen Elizabeth: Strenge Regeln bei der Gedenkfeier

Queen Elizabeth: Strenge Regeln bei der Gedenkfeier © John Rainford/Cover Images
Stadlpost Redaktion

Ein offizielles royales Ereignis ist bis ins kleinste Detail durchgeplant, vor allem, wenn die Queen öffentlich auftritt. Dass diese Regeln sehr streng sein können, bekam auch der Fotograf Richard Pohle zu spüren.

Die Queen sollte nur im Sitzen fotografiert werden

Wie der Fotograf Richard Pohle der „The Times“ berichtete, gab es für ihn eine spezielle Regel: Er durfte die Queen nur im Sitzen fotografieren. Vermutlich spielte dabei ihr Gesundheitszustand eine Rolle. Schließlich ging es auch darum, die Queen besonders würdevoll zu fotografieren, immerhin handelte es sich um die Gedenkfeier ihres verstorbenen Mannes Prinz Philip. Ein offizielles Ereignis, das die BBC in die ganze Welt übertrug. „Für einen Außenstehenden mag dies vernünftig erscheinen. 'Wo ist das Problem', werden Sie fragen, 'die Königin sollte in ihrem fortgeschrittenen Alter etwas Privatsphäre haben'. Dem stimme ich zu, aber wenn die BBC das gesamte Ereignis in alle Welt überträgt, sollte ich als einziger offizieller Fotograf ein Foto machen dürfen."

Der Fotograf brach die Regeln

Für einen Fotografen sind solche Regeln eine große Einschränkung, die ihm die Arbeit erschweren. Daher beschwerte er sich bei den Pressesprechern. Erst, als bekannt wurde, dass Prinz Andrew die Queen begleiten wird, wurde die Regel geändert. Der Fotograf durfte auch Bilder von der stehenden Queen machen. Doch das reichte ihm noch nicht. Bei einer offiziellen Zeremonie ist alles peinlich genau vorgeschrieben. So auch die Positionen aller Personen. Doch als sich beim Erscheinen der Queen alle Gäste erhoben, stand der Fotograf vor dem nächsten Problem: Er hatte kein freies Sichtfeld mehr. Also brach er die Regeln und begab sich direkt auf den Gang, um die Queen zu fotografieren. „Plötzlich eine offizielle Position zu verlassen, während man auf einem königlichen Dienstplan steht, ist die schlimmste aller Kardinalsünden", erklärte er. Vielleicht werden seine Bilder die Queen davon überzeugen, ihn auch in Zukunft für solche Anlässe als Fotografen zuzulassen. Denn dass er für seine Arbeit die Regeln gebrochen ist, ist wohl mehr als heikel und dürfte dem einen oder anderen Verantwortlichen missfallen haben.

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