Wer hätte das gedacht?„ESC 2022“: Überraschung beim Vorentscheid

„ESC 2022“: Überraschung beim Vorentscheid © Christine Kröning
Stadlpost Redaktion

Das Event des Jahres, auf das alle Schlagerfans hin fiebern, aber unweigerlich im Schatten der Ukraine-Krise stehen wird: Der Eurovision Song-Contest 2022. Am Freitag (4. März) wurde beim Vorentscheid live in Berlin entschieden, wer für Deutschland antreten wird. Alle haben sich dabei auf eine ganz besondere Interpretin gefreut. Doch die tauchte erst gar nicht auf …

Ralph Siegel: Sein Friedenslied widmet er der Ukraine

Natürlich durfte Star-Komponist Ralph Siegel an diesem Abend nicht fehlen. Sein Friedenslied „Nie wieder Krieg“ sorgte auch beim Vorentscheid für bewegende Momente. Gewissermaßen in einer Nacht und Nebel Aktion wurde der Song, der ursprünglich für sein Musical über den legendären Graf Zeppelin gedacht war, aufgenommen und von den Sängern Tilm Wilhelm und Sebastian Hämer eingesungen. Der „schreckliche Russland-Krieg“ habe sie einfach nicht losgelassen, so Siegel zur "Deutschen Presse Agentur". Der Produzent zeigte sich voll des Lobes für die Interpretation der beiden Sänger: „...eine tolle Version mit sehr viel Herz und Seele."

Nicole: Vor 40 Jahren „ein bisschen Frieden“

Ein ganz anderes Friedenslied, nicht weniger passend, feierte sein 40-jähriges Jubiläum, nämlich Nicoles „Ein bisschen Frieden“. 1982 sang sich die Sängerin beim „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, wie der Wettbewerb noch bis 2001 hieß, in die Herzen des internationalen Publikums. Siegel holte für Deutschland damals den ersten Platz. Es wäre also eigentlich nicht nur sehr passend sonder auch wünschenswert gewesen, wenn Nicole bei diesem Jubiläum wieder auf der "ESC"-Bühne stehen würde. Doch beim Vorentscheid fehlte von ihr jede Spur – genaueres ist nicht bekannt. Dabei war die Vorfreude enorm, denn angekündigt war tatsächlich ein „Überraschungsgast“. Aber statt Nicole kam Gitte. Genauer gesagt Gitte Haenning, eine nicht minder große Veteranin des deutschen Schlagers („Ich will ’nen Cowboy als Mann“, 1963). Trotz der leichten Enttäuschung, sorgte ihre Performance gemeinsam mit Jane Comerford (Texas Lightning) und Conchita Wurst für einen besonderen emotionalen Moment. Am Ende sang sogar das ganze Publikum mit. Auch für Ralph Siegel ein bewegender Augenblick, wie er gegenüber der „Deutschen Presse Agentur“ gestand. Ralph Siegels legendäres Friedenslied ist zweifellos ein wichtiger Beitrag in diesen unsicheren Zeiten …

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