Hansi Hinterseer: Großer Skandal nach Niederlage

Hansi Hinterseer: Großer Skandal nach Niederlage © Angela Fekete / Schlager.de
Stadlpost Redaktion

Hansi Hinterseer ist nicht nur im Schlager ein absoluter Superstar. Bevor er zum Mikrofon griff, war er ein erfolgreicher Skiläufer. In seinem Heimatort Kitzbühel wurde er nach seinem Sieg beim legendären Hahnenkamm-Rennen als Held gefeiert. Doch das änderte sich schlagartig nach den Olympischen Winterspielen im Jahr 1976. Hansi hat nun über seinen Tiefpunkt als Sportler gesprochen.

Hansi Hinterseer: Sportliche Familie

Die Begeisterung für Sport zieht sich durch die gesamte Familie Hinterseer. Schon Hansis Vater Ernst gewann 1960 Olympiagold im Slalomlauf. Auch Hansis Neffen sind erfolgreiche Fußballer und Tochter Jessica ist mit einem Rennfahrer zusammen. Hansis Skiläufer-Karriere kann sich ebenfalls sehen lassen. Insgesamt sechs Mal gewann er beim Weltcup und gewann 1974 Silber im Slalomlauf bei der Weltmeisterschaft. Sein persönliches Highlight war jedoch das weltbekannte Hahnenkamm-Rennen auf seiner Heimatpiste in Kitzbühel. Mit einem waghalsigen Slalomlauf ohne Helm gewann der damals 19-Jährige dieses Rennen und ging somit in die Geschichte Kitzbühels ein. In seiner persönlichen ARD-Doku „Höchstpersönlich“ sagte Hansi über dieses Ereignis: „Es war ein Traumtag.“

Hansi Hinterseer: Herber Verlust

1976 wollte Hansi seine Erfolgsserie in Innsbruck fortführen und trat im Riesenslalom an. Sein Heimatort Kitzbühel stand voll hinter ihm. Doch an diesem Tag sollte er es nicht auf die Siegertribühne schaffen. In der ARD-Doku erinnert er sich: „In diesen zwei Wettbewerben ist alles daneben gegangen.“ Statt des angestrebten Olympiagolds schaffte er es lediglich auf den 14. Platz. Zu allem Übel kam dann noch eine Verletzung während des Trainings hinzu, weswegen Hansi sich dafür entschied, nicht mehr an den Olympischen Winterspielen teilzunehmen. Als der Kitzbühler wieder nach Hause kam nach seiner Niederlage, wurde er von seinen Fans nicht gerade freundlich in Empfang genommen. Er verrät: „Es war wirklich so brutal, dass mich die Leute zu Hause angespuckt haben [und] Schneebälle nach mir geschmissen haben. [...] Ich habe wirklich gedacht: 'Was ist eigentlich jetzt passiert? Ich bin ein ganz normaler Sportler. Ich habe niemandem wehgetan.'" Heutzutage ist sich der 67-Jährige darüber bewusst, dass auch diese schlimme Erfahrung etwas positives hatte: „Ich habe wirklich sehr sehr viel aus dieser Situation gelernt. Das hat mir vielleicht sogar mehr gebracht als die Goldmedaille."

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