Roland Kaiser: War er ein „arrogantes Arschloch“?

Roland Kaiser: War er ein „arrogantes Arschloch“?

Das Jahr 2022 wird für Roland Kaiser ein ganz besonderes werden. Am 10.Mai feiert der Schlagersänger seinen 70. und anlässlich dieses runden Geburtstages erscheint in Kürze ein neues Album mit dem Titel „Best Of: Das Beste zum 70. Geburtstag“. Doch der Weg zu seinem Erfolg heute hatte auch seine Schattenseiten. Er war nach eigener Aussage nicht immer die Nettigkeit in Person, ganz im Gegenteil, wie Kaiser nun in einem Interview verriet…

Roland Kaiser: Heute bescheiden

Roland Kaiser gibt sich heute bescheiden und genügsam. Er führt seit bald 26 Jahren eine glückliche Ehe mit Gattin Silvia, freut sich auf seinen 70.Geburtstag im Mai und erklärt seinen jahrelangen Erfolg im deutschen Schlager ganz bodenständig wie folgt: „Ach…ich…die Leute hören meine Musik gern...und das ist auch gut so. Danke.“ Leicht untertrieben für einen noch aktiven Künstler, der mehr als 90 Millionen Tonträger bislang verkauft hat und auf eine riesige, ihm treu ergebene Fangemeinde blicken kann. Das nächste Album steht zum Jubiläumsgeburtstag auch schon in den Startlöchern und soll am 25. März bei TELAMO erscheinen. Die neue Bescheidenheit ist für Roland Kaiser allerdings nicht selbstverständlich. Radio Bremen konfrontiert den 69-Jährigen mit Aussagen aus seiner Autobiografie „Sonnenseite“, die 2021 auf den Markt kam. Dort entsteht nämlich der Eindruck von einem ziemlichen „Arschloch“. Mit dieser Bezeichnung lockt der Radiomoderator den Sänger aus der Reserve, Roland Kaiser beginnt zu plaudern…

Roland Kaiser: Früher abgehoben und unantastbar

Roland Kaiser gibt unumwunden zu, dass es zu Beginn seiner Karriere charakterlich ordentlich haperte. Nach seiner Entdeckung in den 80er Jahren stieg dem Musiker der schnelle Erfolg wohl sichtlich zu Kopf, er war nicht mehr „kritisierbar“ und „ansprechbar“, erinnert sich Kaiser zurück. Kurz, er hielt sich tatsächlich für den Kaiser, zu dem man aufzusehen hatte. Doch kurz bevor ihm die eigene „Arroganz“ zum Verhängnis wurde, erlebte der gebürtige Berliner eine Art Sinneswandel. Zum Glück sah der Sänger gerade noch rechtzeitig ein, dass sich viele Menschen aufgrund seiner Abgehobenheit dauerhaft von ihm abwenden würden. „Kontakte verlieren zu den Menschen, die dir wichtig sind“, das war nicht im Sinne des erfolgreichen Schlagerstars. Ehefrau Silvia dürfte genau wissen, wovon ihr Gatte da spricht. Besser eine späte Einsicht als gar keine. Wohlgemerkt, bei vielen anderen Stars verhält es sich gerade andersherum. Mit zunehmendem Alter steigt auch bei so manchem der Geltungsdrang. Roland Kaisers „Jugendsünden“ wirken dagegen fast harmlos!

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