Hansi Hinterseer: Schweres Sport-Trauma

Hansi Hinterseer: Schweres Sport-Trauma

Auf der großen Schlagerbühne macht Hansi Hinterseer seit Jahrzehnten eine gute Figur. Auf zwei kleinen Holzbrettern überzeugte der frühere Skirennläufer ebenfalls. Bis es zu einem Eklat kam, den er in der Folge nicht mehr abschütteln konnte.

Hansi Hinterseer: Die Liebe zum Skisport früh entdeckt

In Kitzbühel, wo Hansi Hinterseer aufwuchs, waren die Winter schon immer mit reichlich Schnee gesegnet. Der Moderator war deshalb als Kind häufig gezwungen, auf Skiern zur Schule zu fahren. Aus der Not wurde eine Leidenschaft geboren, die Vater und Olympia-Sieger Ernst förderte. Nach seiner Aufnahme in das österreichische Nationalteam gewann Hansi Hinterseer unter anderem sechs Weltcuprennen und die Silbermedaille im Riesenslalom bei der WM 1974.

Olympia 1976: Vom Traum zum Trauma

Mit den Erfolgen wuchs allerdings nicht nur das Selbstvertrauen. Die Olympischen Winterspiele 1976 in Österreich wurden für Hansi Hinterseer zu einem Desaster. „Wenn man bei Olympia im eigenen Land antritt, sind die Erwartungen sehr groß“, versetzte sich der frühere Spitzensportler im Gespräch mit dem Magazin „Meine Melodie“ noch einmal in diese Zeit zurück. Als Goldmedaillenanwärter gestartet, reichte es für Hansi aufgrund eines Kapseleinrisses und des zu großen Drucks am Ende nur zu Platz 14. Dass die Wetterverhältnisse miserabel waren, passte sehr gut zum Gesamtauftritt.

Hansi Hinterseer: Wichtige Botschaft für zukünftige Generation

Sein schlechtes Abschneiden war für den heute 67-Jährigen schon schwer zu ertragen. Die Häme seiner Fans verschlimmerte alles aber noch mehr. „Danach haben mich die Leute ausgebuht, mich mit Schnee beworfen und angespuckt.“ Die Ereignisse rundum Olympia sorgten dafür, dass Hansi seine Weltcupkarriere zwei Jahre später im Alter von 24 Jahren beendete. Für die Zukunft erhofft er sich mit Blick auf die kommenden Winterspiele in Peking mehr Rücksicht von den Anhängern. „Ich wünsche mir, dass die Wintersportfreunde den Sportlern auch bei enttäuschten Medaillenhoffnungen den Respekt zollen, den sie verdienen.“ Bei aller Euphorie sollte nie vergessen werden: Verlieren gehört im Sport, wie im Leben, nun einmal dazu.

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