Florian Silbereisen: Ist das Projekt gescheitert?

Florian Silbereisen: Ist das Projekt gescheitert? © Kevin Drewes / Schlager.de

Im Jahr 2004 ging die Unterhaltungssendung „Deutschland sucht den Superstar“ mit dem Ziel an den Start, den nächsten großen nationalen Popstar hervorzubringen. Den internationalen Durchbruch brachte die Show aber keinem der Gewinner. Die Zuschauer wenden sich darüber hinaus vermehrt ab. Ist die aktuelle Staffel womöglich die Letzte?

„DSDS“: RTL stellte die Weichen auf Erfolg

Am letzten Samstag schalteten nur 2,65 Millionen Zuschauer zur ersten Folge der 19. Staffel ein. Ein Negativrekord! Im Jahr zuvor waren es immerhin noch 3,25 Millionen zur Eröffnung. Dem Sender, RTL, kann man für dieses schlechte Abschneiden nur bedingt verantwortlich machen. Die Verantwortlichen platzierten die Castingshow zur besten Sendezeit (20:15 Uhr) an einem Samstagabend. Und dann auch noch vor dem Quotenmagneten „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“. Gebracht hat es im Endeffekt nichts.

Florian Silbereisen: Kann seine Beliebtheit die Show retten?

Ein Grund für den starken Quotenrückgang ist im Abgang von Dieter Bohlen zu finden. Der Pop-Titan stieg im letzten Jahr sowohl beim „Supertalent“ als auch bei „DSDS“ aus. Ohne seine fiesen Sprüche scheinen diese Shows deutlich an Attraktivität eingebüßt zu haben. RTL versuchte Dieter Bohlen durch einen nicht minder beliebten Entertainer zu ersetzen und entschied sich für Florian Silbereisen. Mit ihm als Chefjuror stehen die Gesangskünste der Kandidaten stärker im Vordergrund. Aber: Wollen die Stammzuschauer so etwas überhaupt? Oder haben sie in den letzten Jahren einen Geschmack für die verrückten Persönlichkeiten entwickelt? Die nächsten Wochen werden zeigen, ob das neue Konzept mit der Zielgruppe vereinbar ist.

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