Ramon Roselly: Als Zirkusartist war er arm!

Ramon Roselly: Als Zirkusartist war er arm!

Lustig ist das Zirkusleben. Doch leider haben viele Menschen eine etwas zu sehr romantisierte Vorstellung von der Manege. Denn wenn die Zuschauer ausbleiben, muss man sich etwas schnell einfallen lassen, damit Mensch und Tier nicht hungern müssen. Auch Ramon Roselly kann davon ein Lied singen…

Ramon Roselly: Starallüren sind nichts für ihn

Ramon hat es geschafft. Mit der 17. Staffel von „Deutschland sucht der Superstar“ schaffte der sympathische 28-jährige seinen lang ersehnten Durchbruch. Doch im Interview mit „Das Neue Blatt“ gibt sich Ramon betont bodenständig: “Ich bin immer noch der selbe Ramon, der ich vorher war.“ Starallüren sind nicht seine Sache. Denn wer in einer Artistenfamilie, wie er aufgewachsen ist, kann sich das gar nicht leisten; der muss sich anpassen können. Kein einfaches Leben, aber anders hat Ramon es nie kennengelernt: „Für mich war das alles selbstverständlich.“

Ramon Roselly: putze Fenster, um die Tiere durchzubringen

Das Artistenleben kennt aber auch finanziellen Schattenseiten, wie Ramon im Interview einräumt: „Die Nachfrage nach solchen Auftritten wurde immer weniger, trotzdem brauchten wir natürlich Geld, um unsere Tiere weiterhin gut zu versorgen“. Der Sänger stand für den Zirkus und seine Familie ein und begann eine Lehre zum Gebäudereiniger. „...ich musste ja irgendwie meine Brötchen verdienen.“ Heute sei er stolz darauf, diese Phase in seinem Leben gemeistert zu haben.

Ramon Roselly: kann mit Langeweile nichts anfangen

Nicht für jeden ist ein solches Artistendasein das Richtige. Doch gerade diese Abwechslung scheint für Ramon gewissermaßen das „Lebenselixier“ zu sein. Wenn dann mal im Winter die Heizung ausfalle, sei das schon herausfordernd. Doch Langeweile? Ausgeschlossen. „Ich musste 44-mal die Schule wechseln. Das war aber nicht belastend für mich, sondern ich habe mich jedes Mal darüber gefreut, neue Freunde kennenzulernen. Mit vielen bin ich sogar heute noch befreundet." Auch deshalb zieht er das Leben im Wohnwagen einem Haus oder dem Wohnen im Hotel vor: "Ich habe mein Leben lang im Wohnwagen gelebt und möchte das nicht missen.“ Seit 2018 moderiert er im Sachsenpalast den Zwickauer Weihnachtszirkus. Die Manege begleitet also auch weiterhin Ramons abwechslungsreiches Leben.

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