Matthias Reim: „Meine Jugend war unbeschwerter“

Matthias Reim: „Meine Jugend war unbeschwerter“ © Frank Weichert

In wenigen Wochen wird „Verdammt Ich lieb Dich“-Star Matthias Reim zum 7. Mal Vater. Die Zeiten sind eigentlich nicht gut für Nachwuchs – doch Matthias Reim ist vorbereitet, wie er StadlPost exklusiv verrät.

StadlPost: Matthias, vor wenigen Jahren musstest Du Insolvenz anmelden. Die aktuelle vierte Covid-19-Welle bedroht immer mehr Existenzen – gerade bei euch Künstlern. Jetzt wirst Du wieder Vater – machst Du Dir Sorgen?

Matthias Reim: Über unsere Existenz mache ich mir keine Sorgen, weil ich ziemlich safe bin.

StadlPost: Umweltkrise, Corona – das sind eigentlich keine guten Aussichten für den Nachwuchs.

Matthias Reim:Nein, aber dahin haben wir Menschen uns selbst gefuhrwerkt. Ich nehme wahr, dass sich mein Bewusstsein ändert. Ich habe an meinem Haus eine ganze Etage Fenster austauschen lassen, so kann ich Energie sparen. Ich habe eine neue Heizung einbauen lassen. Ich habe da wirklich Geld in die Hand genommen.

StadlPost: Hast Du Dein Leben und Deinen Konsum umgestellt? Anderes Auto? Weniger Plastik?
Matthias Reim: Ja, ich habe mir sogar ein Elektroauto angeschafft. Für die Langstrecken nehme ich natürlich meine großen Autos, die auch mal eben 800 Kilometer zum nächsten Auftritt fahren können. Sobald wir zu Hause ankommen, bleiben die beiden dicken Kisten in der Garage. Den ganzen regionalen Verkehr machen wir mit unserem kleinen Elektroauto. Ach ja, ich habe auch ein E-Bike.

StadlPost: Deine Jugend, war die unbeschwerter als die Deiner Kinder?
Matthias Reim: Unbeschwerter in der Hinsicht von Stabilität, da meine Kinder mit Trennung leben mussten, was mir einfach sehr, sehr leidtut, dass ich ihnen das nicht ersparen konnte. Aber wir sind Family geblieben.

StadlPost: Bist Du denn jemand, der zu seinen Kindern sagt: „Sieh zu, dass Du keine Trennung durchmachen musst“?
Matthias Reim: Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch für sein Glück verantwortlich ist. Du kannst doch nicht sagen, ich bleibe den Rest meines Lebens unglücklich und mache damit meine Partnerin auch unglücklich, weil wir miteinander unglücklich sind, nur damit meine Kinder sich nicht damit auseinandersetzen müssen, dass es unglückliche Beziehungen gibt. Das ist absurd, das ist nicht die Realität.

StadlPost: Wie war die Reaktion deiner Kids, dass nun No. 7 kommt?
Matthias Reim: Die Kids haben sich so gefreut, ich krieg dann einen Klaps auf die Schulter: „Paaaapa“. Mit so einem Grinsen: „Ahhh – hast Du wieder, ne!“ Christin sind sie um den Hals gefallen und haben sich mit Tränen in den Augen mit ihr gefreut.

StadlPost: Wirst Du ein Lied schreiben für dein Baby und für Christin?
Matthias Reim: Habe ich überhaupt noch nicht drüber nachgedacht. Na ja, das kommt dann immer in diesen Momenten – plötzlich kommt dann so eine Idee, da weiß ich, darüber kann ich mal eine Geschichte schreiben. Also kann schon sein, dass es passiert, aber dann muss es mir in den Kopf kommen. Als ob die Mütter darauf warten, einen Song über den täglichen Wahnsinn zu hören. Obwohl, schon eine geile Zeile –„täglicher Wahnsinn“.

 

 

Benachrichtigung aktivieren

  • Erfahre immer sofort das Neueste von Deinen Stars.
  • Sei früher informiert als alle anderen!

Benachrichtigung aktiviert

StadlPost - Heimat deiner Stars
 
alt