Roland Kaiser: Seine Kindheit war „rau“

Roland Kaiser: Seine Kindheit war „rau“ © Hartmut Holtmann

Schlagerstar Roland Kaiser wird dieses Jahr 70 Jahre alt. Er kann auf viele Erfolge im Laufe seiner Karriere zurückblicken. Als Kind der Nachkriegsgeneration hatte er es nicht immer leicht.

Roland Kaiser: Seine Mutter gab ihn weg

Roland Kaiser war kürzlich in Sandra Maischbergers WDR-Podcast zu Gast und sprach über sein Leben und vor allem über seine Kindheit. Rolands hartes Leben fing schon früh an. Seine Mutter legte ihn kurz nach der Geburt vor einer Kirche ab. Dort wurde er gefunden. Von nun an kümmerte sich eine Pflegemutter um den gebürtigen Berliner. Viel Geld hatte die Familie damals nicht zur Verfügung. Man musste sich anders zu helfen wissen. Er erinnert sich zurück: "Das war so. Die sieben, acht, neun, zehn Jahre nach Kriegsende. Es war einfach üblich, um Geld zu sparen."

Roland Kaiser: Er vermisst nichts

Um die damalige Wohnung heizen zu können, musste Roland beispielsweise mit seiner Pflegemutter heruntergefallene Kohlebriketts sammeln gehen. Und auch das Thema Ernährung war nicht gerade einfach zu bewältigen. Roland verrät, dass es häufig Brennnesseln gab. Doch allzu schlecht kann es ihm nicht geschmeckt haben. Im Podcast erzählt er: „Wenn man das kocht, dann ist der Effekt des Brennens weg. Es schmeckt ähnlich wie Spinat." Die Kindheit des heutigen Superstars war hart. Doch auf die Frage, wie er über seine Kindheit denkt, antwortet er entschlossen: „Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich hatte eine schöne Kindheit. Die war rau, aber herzlich." 

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