Daniela Alfinito & Achim Petry: Wegen Corona zurück in die alten Jobs!

Daniela Alfinito & Achim Petry: Wegen Corona zurück in die alten Jobs! © Kerstin Joensson

Die Corona-Pandemie hat auch die Schlagerwelt erschüttert. Live-Autritte fielen ebenfalls komplett aus. Die immerwährende Angst, in Existenzsorgen zu geraten, wurde plötzlich real. Statt nur abzuwarten, handelten diese Schlagerstars lieber.

Daniela Alfinito: "Ich war über Nacht arbeitslos"

Sie ist längst nicht mehr die „Amigo“-Tochter. Daniela Alfinito ist ein gefeierter Superstar im Schlager. Obwohl das so ist, rufen die Heimbewohner des Seniorenzentrums im hessischen Hungen sie trotzdem nur „Schwester Daniela“.  2020 war der Terminplan von Daniela Alfinito rappelvoll. Dann kam Corona! Nachdenklich blickt die 49-Jährige zurück: „Als Sängerin war ich im Frühjahr 2020 quasi über Nacht arbeitslos, was die Live-Auftritte anging.“ Ihr Glück: sie stand damals schon nicht nur mit ihrer Musik bestens in Lohn und Brot. Seit 29 Jahren arbeitet die Sängerin bereits als Altenpflegerin. Mit 14 Jahren machte Daniela ein Schulpraktikum im Altenheim. „Seitdem war mir klar, dass das genau mein Ding ist.“ Und was sind ihre Aufgaben im Seniorenzentrum? Daniela Alfinito: „Zurzeit mache ich Frühdienst, kümmere mich hauptsächlich um die Schnelltests im Heim.“ Traurig erzählt sie, dass die Pandemie die Einrichtung stark verändert habe. Besuche von Angehörigen waren für eine lange Zeit tabu. Durch Telefonate und Videos versuchten Daniela und ihr Team, die Bewohner mit ihren Liebesten in Kontakt zu halten. Apropos Bewohner – ist denen bekannt, dass die Blondine ein gefeierter Superstar ist? „Einige Bewohner wissen das, auch die Angehörigen. Wir betreuen aber auch viele Demente, die in ihrer eigenen Welt leben. Ihnen das Leben jeden Tag so schön wie möglich zu gestalten, ist hier wichtig. Nicht, dass ich als Sängerin Erfolg habe. Im Seniorenzentrum bin ich nur Schwester Daniela.“

Julian Benz: „Noch so ein Jahr könnte ich nicht überstehen“

Bereits als Kind fing Julian Benz mit dem Skispringen an. Diese Leidenschaft hat er zum Beruf gemacht und leitet seit einiger Zeit eine Skischule. Zwar hat der 29-Jährige wegen seiner Gesangskarriere ein gutes finanzielles Polster. Doch: „Als Künstler schläft man ruhiger, wenn man nicht alles auf eine Karte setzt“, betont Julian Benz, der zudem auch als Fitnesstrainer aktiv ist. Trotzdem: „Noch so ein Jahr könnte ich nicht überstehen.“

Eva Luginger: „Käfer“ singen ihre Lieder

Vor etwa zehn Jahren machte Schlagersängerin Eva Luginger eine Ausbildung zur Erzieherin. Eine Tätigkeit, die sie in Corona-Zeiten wieder nachgeht. Die Sängerin arbeitet in einem Kindergarten und betreut 25 Kids in der Käfergruppe. „Bei dem letzten Konzert, war fast die ganze Kindergartengruppe von mir dort. Sie haben meine Lieder auswendig mitgesungen. Das macht mich unsagbar stolz“, betont die 33-Jährige, die so langsam wieder Auftritte hat.

Achim Petry: „Mein Vater war noch nie stolzer“ 

Achim Petry, Sohn von Schlager-Ikone Wolfgang, sagte sich mitten im Lockdown: „Ich gehe jetzt lieber arbeiten, anstelle auf Geld vom Staat zu warten.“ Der Familienvater handelte und fing einen Job in einer Tankstelle an. Seit einigen Monaten arbeitet er zudem im Büro für einen Anbieter für Eventüberdachungen und kann somit sein Wissen als Veranstaltungskaufmann einbringen. Papa Wolfgang ist stolz, dass Achim ein echter „Malocher“ ist und trotz finanzieller Reserven arbeiten geht.

 

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